Warum Psychologists / Psychotherapists for Future?

Die konkrete Bedrohung unserer natürlichen Lebensgrundlagen durch Klimawandel und Umweltzerstörungen betrifft uns alle. Auf der ganzen Welt sind erste Folgen spürbar. Zu Recht sprechen die Initiator*innen der Fridays-for-Future-Bewegung von der größten Krise der Menschheit.

Wissenschaftler*innen aus der ganzen Welt unterstützen diese Bewegung. Ihre Forschungsergebnisse belegen nicht nur den Einfluss des Menschen auf diese Entwicklung, sondern zeigen auch Lösungsansätze auf.

Aber wir müssen schnell handeln und veränderte politische und gesellschaftliche Prioritäten sind unerlässlich für einen Erfolg.

Wir als Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen sehen uns ebenfalls in der Verantwortung, mit unserer Expertise einen Beitrag zur Bewältigung dieser gewaltigen Herausforderungen zu leisten.

So forschen bereits seit vielen Jahren diverse internationale psychologische und medizinische Fakultäten an den Zusammenhängen zwischen Klimawandel und Psychologie / Psychotherapie. Zu den relevanten Fragestellungen gehören z.B. der Umgang mit Verdrängung und Verleugnung, die Ermutigung zu Verhaltensänderungen oder die Bewältigung psychischer Belastungen.

Climate Change is a psychological crisis, whatever else it is” (Poulsen, 2018)

Die Stellungnahme, die wir am 21.05.2019 auf psychologistsforfuture.org veröffentlicht haben, ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit mehrerer Psychologinnen und Psychotherapeutinnen aus unterschiedlichen Sparten und wurde bis zum Tag der Veröffentlichung bereits von über 100 Berufskolleg*innen unterzeichnet.

Weder steht eine Institution dahinter, noch ist die Gründung einer solchen auf Grundlage der Website oder der Stellungnahme geplant. Wir setzen auf eine dezentrale Organisation und möchten dazu beitragen, die Fridays-for-Future-Bewegung zu stärken.